Von Hauptstadt zu Hauptstadt
Was ist die zweitcoolste Stadt Europas nach Berlin? London natürlich. Nicht, dass wir an der Royal Wedding interessiert wären, sondern natürlich lockt in London in erster Linie das Nachtleben, die Szene und natürlich Fashion! Also ab ins Reisebüro und nach Flügen und Hotels gefragt. Ein Schock, viel zu teuer. Nächste Maßnahme war dann: Computer an und seine eigene Reiseverkehrsfrau sein.
Schickes Hotel, einfacher Flug
Am Hotel wollten wir nicht sparen, so viel stand fest. Schließlich will man seine müden Glieder nach einem anstrengenden Shoppingtag angemessen bequem ausruhen und damit man sich abends noch ins Nachtleben stürzen kann, sollte die Unterkunft auch nicht zu weit außerhalb liegen. Dass wir aus Kostengründen den London Berlin Flug online buchen, war klar, und siehe da, es gab tatsächlich wesentlich günstigere Gelegenheiten, als die Dame im Reisebüro anzubieten hatte. Mit einer Billigfluglinie natürlich, wo man statt eines Frühstücks nur einen Keks serviert kriegt, aber was solls? Man fliegt ja nicht nach London, um im Flieger gut zu essen. Bei der Wahl des Hotels hätten wir die Dame wiederum ganz gut gebrauchen können. Es gibt unzählige Hotels in London, je nach Buchungsseite wurden zwischen 800 und 1500 zur Auswahl angeboten. Eine ganz gute Hilfe sind Bewertungsportale, in denen andere Reisende ihr Urteil zum Hotel abgeben können. Neben festen Kriterien wie der Lage, dem Preis und den Leistungen schreibt da jeder seine persönliche Meinung zum Hotel. Ganz lustig, viele monierten das Frühstück oder die Qualität des Kaffees, als ob es sonst nichts gäbe, was einem bei einem Hotel Sorgen machen müsste!
Volles Programm an der Themse
Als nächstes stand das Programm auf unserer To-do-Liste. Klar ist, dass wir uns alle bekannten Sehenswürdigkeiten angucken würden, vom Tower über die Tower Bridge, den Buckingham Palace, Big Ben, Piccadilly Circus und was es noch alles so gibt. Allerdings wollen wir uns alle unbedingt auch Camden Market anschauen und dort shoppen und ein Ausflug nach Soho und Notting Hill ist auch fest eingeplant. So hoffen wir ein wenig abseits der allzu ausgetretenen Touri-Pfade wandeln zu können, wobei das in London glaub ich fast unmöglich ist. Das sieht man ja in Berlin jeden Tag. Obwohl man hier wohnt, ist man auf jedem seiner Wege von Menschen mit Stadtplänen und fragenden Gesichtern umgeben und mindestens einmal am Tag fragt einen jemand mit fremdem Akzent nach dem Weg hier oder dort hin. Schließlich haben wir es geschafft, die Flüge gebucht, das Hotel reserviert und das Programm auf die Beine gestellt. Bleibt zu hoffen, dass der Vulkan auf Island sich wieder beruhigt und uns nicht noch in letzter Minute einen Strich durch die Reisepläne macht. Drückt uns die Daumen!

